Unsere
Erfahrung.
IHRE Zukunft.
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Das Klinikum Schloß Winnenden setzt sich für eine moderne, recovery-orientierte und partizipative psychiatrische Versorgung ein. Patientenautonomie, Mitbestimmung sowie die Vermeidung von Gewalt und Zwang sind dabei zentrale Bestandteile unseres Selbstverständnisses.

Zur Unterstützung unserer Kliniken suchen wir eine Beauftragte / einen Beauftragten (m/w/d) für die Förderung von Patientenautonomie und Verhinderung von Zwang (BfP). In dieser Funktion begleiten Sie Mitarbeitende und Behandlungsteams bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Gewalt- und Zwangsreduktion, fördern partizipative Behandlungsansätze und tragen maßgeblich zur Weiterentwicklung einer patientenorientierten Behandlungskultur bei.

Beauftragte*r (w/m/d) für die Förderung von Patientenautonomie und Verhinderung von Zwang (BfP)

Beschäftigungsumfang: 50 % oder nach individueller Vereinbarung

Gemeinsam für mehr Selbstbestimmung, Teilhabe und eine gewaltarme Psychiatrie

Ihre Aufgaben

  • Beratung und Unterstützung von Behandlungsteams bei der Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen und anderer Zwangsmaßnahmen.
  • Förderung von Patientenautonomie und Partizipation im klinischen Alltag.
  • Unterstützung bei Krisengesprächen sowie bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Zwangsmaßnahmen.
  • Initiierung und Begleitung von Nachsorgegesprächen mit Patient*innen sowie Unterstützung bei der Erstellung von Behandlungsvereinbarungen und Krisenpässen. 
  • Beratung der Stationen bei der Umsetzung präventiver Konzepte zur Gewalt- und Zwangsreduktion, beispielsweise Safewards oder vergleichbarer Ansätze. 
  • Förderung eines aggressionsmindernden und therapeutischen Stationsmilieus.
  • Erfassung, Analyse und Evaluation von Gewalt- und Zwangsereignissen sowie Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen.
  • Leitung und Moderation von Arbeitsgruppen zur Prävention von Gewalt und Zwang, wie beispielsweise den KSW-internen Arbeitskreis mit den Dualen Leitungen.
  • Zusammenarbeit mit internen und externen Kooperationspartnern sowie regelmäßige Berichterstattung an die zuständigen Leitungsgremien. 
  • Verbindliche Teilnahme am "Arbeitskreis zur Prävention von Zwang und Gewalt in der Psychiatrie" (Melderegister-Auswertung BW).

Das bringen Sie mit

  • Eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege, oder eine vergleichbare Ausbildung im sozialen bzw. psychiatrischen Bereich z.B. auch Genesungsbegleitung. 
  • Idealerweise eine Fachweiterbildung für psychiatrische Pflege oder eine Qualifikation als Deeskalationstrainer*in.
  • Mehrjährige Berufserfahrung, vorzugsweise in der Akutpsychiatrie.
  • Fundierte Kenntnisse psychiatrischer Krankheitsbilder und psychiatrischer Versorgungsstrukturen.
  • Interesse an Recovery, Patientenautonomie, Gewaltprävention und partizipativen Behandlungskonzepten.
  • Kommunikationsstärke, Beratungskompetenz und die Fähigkeit, Menschen für Veränderungen zu gewinnen.
  • Selbstständige, strukturierte und reflektierte Arbeitsweise.
  • Sicherer Umgang mit digitalen Anwendungen.   

Das zeichnet Sie aus

  • Sie begegnen Patient*innen und Mitarbeitenden mit Respekt, Wertschätzung und auf Augenhöhe.
  • Sie verstehen Partizipation als grundlegende Haltung psychiatrischer Behandlung.
  • Sie setzen sich aktiv für die Rechte, Autonomie und Selbstbestimmung von Patient*innen ein.
  • Sie verfügen über Durchsetzungsvermögen, Diplomatie und Freude an interprofessioneller Zusammenarbeit.
  • Sie möchten dazu beitragen, Gewalt und Zwang nachhaltig zu reduzieren und eine moderne psychiatrische Versorgung weiterzuentwickeln

Gut zu wissen:

Das Klinikum Schloß Winnenden mit 590 Bet­ten und knapp 1.100 Mit­ar­bei­tern ist als Fach­kran­ken­haus für Psy­chi­a­trie und Psychotherapie für die re­gi­o­na­le Ver­sor­gung des Rems-Murr-Krei­ses, des Land­krei­ses Lud­wigs­burg Süd und des Ost­alb­krei­ses zu­stän­dig (ca. 1 Mio. Ein­woh­ner). Es ver­fügt über sta­ti­o­nä­re, teil­sta­ti­o­nä­re und am­bu­lan­te Be­hand­lungs­an­ge­bo­te in den Kli­ni­ken für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik, Sucht­the­ra­pie und Al­ters­psy­chi­a­trie. Mit Stand­or­ten in Winnenden, Schwä­bisch Gmünd und Ell­wan­gen sorgt es für eine wohn­ort­na­he Ver­sor­gung im gan­zen Ge­biet der Pflicht­ver­sor­gung.